A2-Anschluss Rothenburg (Kt. Luzern), 2008 - 2011
Unterführung Stationsstrasse

Beschrieb
Die Unterführung Stationsstrasse (15 m lang, 26,5 m breit) wurde 1979 als offene, schlaff bewehrte Rahmenkonstruktion erstellt. Ihr statisches System entspricht einem einfeldrigen Zweigelenkrahmen. Die projektierten Einspurstrecken der beiden Anschlussäste werden über das Bauwerk geführt, wodurch seitliche Verbreiterungen infolge der neuen Verzögerungs/Beschleunigungsstreifen für den A2-Anschluss Rothenburg von 4.38 bzw. 4.69 m notwendig sind. An den Brückenrändern werden Lärmschutzwände von 1.5 m Höhe (Alukassetten) angebracht.

Für die Bauwerksverbreiterung müssen die bestehenden Flügelmauern sowie die Konsolköpfe abgebrochen und neu erstellt werden. Die verlängerten Widerlagerwände und die Fahrbahnplatte sind auf Streifenfundamenten im Molassefels abgestellt und monolithisch mit dem bestehenden Baukörper verbunden. Die neuen Flügelmauern hängt man auskragend an die verlängerten Widerlagerwände. Der Konsolkopf wird in Überbreite als Abstellbasis für die Lärmschutzwände und Leitschranken ausgebildet. Die Fahrbahnplatte ist im Bereich der Einspurstrecke und der Standstreifen mit einer vollflächig aufgeflämmten PBD-Abdichtung versehen. Die Belagsmaterialisierung erfolgt analog dem bestehenden Aufbau der belassenen Normal- und Überholspur.

Die Stationsstrasse bleibt während dem Bau unter Betrieb. Sie muss infolge Einhaltung Lichtraumprofil beim Leergerüst abgesenkt werden.



Funktion im Projekt
Gesamtprojektleitung (IG-Leitung), Projektverfasser und -leitung



Leistungen gemäss Nationalstrassenverordnung
  • Detailprojekt ASTRA (2007/2008)
  • Ausschreibung (2008)
  • Ausführungsunterlagen
  • Bauleitung

Bildergalerie
Projektblatt als PDF